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Das Bolschoi-Theater, Большой театр
der Briefkopf vom 28.01.1835

 

 

Das heutige Bolschoi-Theater (russisch Большой театр „Großes Theater“) in Moskau besteht seit dem Jahr 1776. Es ist das bekannteste und wichtigste Schauspielhaus für Oper und Ballett in Russland.

Das Denkmal für Minin und Poscharski, Памятник Минину и Пожарскому
der Briefkopf vom 10.12.1834

 

Das Denkmal für Minin und Poscharski (russisch Памятник Минину и Пожарскому) ist eine 20 Tonnen schwere Bronzeplastik des Bildhauers Iwan Martos, die vor der Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau steht.

Es wurde am 20. Februar 1818 eingeweiht und erinnert an, wie es wörtlich in der Inschrift lautet, „den Bürger Minin und den Fürsten Poscharski“, die Anführer des Volksaufstandes gegen die polnische Intervention 1611, und ihren Sieg über die Polen 1612.

Ursprünglich stand die Skulptur allerdings nicht vor der Basilius-Kathedrale, sondern vor dem Haupteingang der Oberen Handelsreihen (heute Warenhaus GUM). Erst 1930 wurde sie an die heutige Stelle verlegt, um mehr Platz für Militärparaden und Großdemonstrationen zu schaffen.

Die Basilius-Kathedrale, Собор Василия Блаженного
der Briefkopf vom 11.03.1835

 

Die am südlichen Ende des Roten Platzes stehende Basilius-Kathedrale, eigentlich: Kathedrale des seligen Basilius (russisch Собор Василия Блаженного), gilt als eines der Wahrzeichen Moskaus.

Die Geschichte der Kathedrale beginnt im Jahre 1552 mit dem Errichten der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit zu Ehren des Sieges des russischen Heeres über die Tataren (genauer: das Khanat Kasan) am Ende der Moskau-Kasan-Kriege. Schon drei Jahre später wurde die aus Holz gebaute Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit abgetragen. An ihrer Stelle wurde anschließend im Auftrag des Zaren Iwan IV. (Иван) die Basilius-Kathedrale errichtet.

Das Ilinski Tor, Ильи́нские воро́та
der Briefkopf vom 25.02.1835

 

Dieses Tor wurde im Jahr 1535 gebaut als Durchgang von China-Stadt. Turmtor und der benachbarte Teil der Wand wurden 1934 abgerissen.

Das Troicki Tor, Троицкие ворота
der Briefkopf vom 22.01.1835

 

Dieses Tor ist ein von fünf Toren, welches in Moskau Kreml führt. Im Laufe seiner Geschichte wurde es mehrmals umbenannt. Das Tor wurde im Jahr 1561 errichtet.

das Rote Tor, Красные ворота
der Briefkopf vom 27.01.1835

 

Das Rote Tor (Triumphbogen im Barockstil) wurde im Jahr 1709 von Peter I. zu Ehren des Sieges über Schweden in der Poltawa Schlacht gebaut. Das Tor wurde im Jahr 1927 abgerissen.

Kloster "Erlöser am Walde", Собор "Спас на Бору"
der Briefkopf vom 15.04.1835

 

1272 wurde im Nadelwald dieses Kloster gebaut, später mehrere male umgebaut. Im Jahr 1490 - während der Umstrukturierung des Kremls unter Iwan III. wurde das Kloster an einem anderen Ort bei Moskau Kreml gebracht und errichtet.

Abgerissen wurde das Kloster am 1. Mai 1933.

Senatsplatz, Сенатская площадь
der Briefkopf vom 29.04.1835

 

Der Senatspalast am östlichen Abschnitt der Kremlmauer dient heute als zentrale Arbeitsresidenz des Präsidenten Russlands. Auch zur Sowjetzeit beherbergte er unter anderem den Ministerrat der UdSSR und war somit Regierungssitz.

Seiner ursprünglichen Bestimmung nach sollte der Senatspalast als Sitz des unter Zar Peter I. eingerichteten Regierenden Senats, eines hohen legislativen Staatsorgans im Russischen Reich des 18. Jahrhunderts, dienen. Hiervon stammt auch die bis heute bestehende Bezeichnung. Im 19. Jahrhundert beherbergte das Gebäude verschiedene Behörden und zeitweilig ein Gericht, bis es nach der Oktoberrevolution von der sowjetrussischen Regierung beansprucht wurde. Anfang der 1920er-Jahre hatte Revolutionsführer Lenin im Senatspalast sowohl sein Arbeitskabinett als auch eine kleine Wohnung, die nach seinem Tod rund 70 Jahre lang unter Beibehaltung der Originaleinrichtung als Museum geöffnet war.

Die Warwarka-Straße, улица Варварка
der Briefkopf vom 13.05.1835

 

Die Warwarka-Straße mit dem Alten Handelshof und zahlreichen Kirchen und Villen besitzt einen eigenen Reiz.  Ab dem 14. Jh. zog die seit dem 12. Jh. bekannte Straße Seidenhändler und die Einwohner von Pskow an, die hier eine Kirche errichteten.