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Eltern: Franz Gerhard Dyck , Anna Wiens Dyck

♥Agnes Enns, Maria Friesen

Kinder: Anna, Agnes, Heinrich, Peter, ... 

Heinrich Franz Dück ∗1866 †1935

#133541

Heinrich Dück wurde am 15. August 1866 geboren. Er war der einziger Bruder meines Ur-Großvaters Gerhard Dück.  

Seine erste Frau Aganetha ( Neta ) war gleichzeitig die Schwester von Gerhards Frau. Nach wenigen glücklichen Ehejahren starb Neta, welche ihm zwei kleine Mädels Anna und Agnes hinterließ, von denen die älteste, Anna, im Alter von 18 Jahren an Drüsenschwinsucht starb. Agnes (#108031) heiratete Cornelius Wall (#108030) und immigrierte im Januar 1922 in die USA.

Einige Jahre nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Heinrich Dück die Tochter seines Nachbars Peter Friesen, Maria (#267696). Aus den Erinnerungen meines Großvaters  schließe ich, dass Heinrich und Maria fünf Kinder hatten. Der älteste Sohn Heinrich und ein Töchterchen sind früh gestorben und sein Sohn Peter war geistig behindert.

Aus dem Tagebuch meines Großvaters Heinrich Dück: „Onkel Heinrich Dück war von Natur aus ein aufrichtiger Charakter und mit stetem Frohsinn und Humor ausgestattet. Wohl von Kindheit an hat er stark an Neurasthenie gelitten was ihm ruhiges Denken und Handeln oft erschwerte.“

Als die Geschwister meines Großvaters im Jahre 1925 die schwere Entscheidung der Auswanderung nach Kanada getroffen haben, ließen sie sich zusammen fotografieren. Die Vaterrolle auf diesem Foto übernahm deren Onkel Heinrich Dück. Es ist das einziges Bild, welches ich von ihm habe.

 

 

1926, Blumenort
1,2 Heinrich und Frieda Dück
3,4 Peter und Anna Neufeld
5 Maria Dück
6,7 Tina und Jacob Dück
9,11 Onkel Heinrich und Tante Maria Dück
8,10 Anna und Franz Dück
12,13 Luise und Gerhard Dück

Am 29. Januar 1936 bekam mein Großvater einen traurigen Brief von Maria Dück aus Georgiyevsk (Kaukasus), in dem sie die letzten Tage und das Sterben seines Onkels Heinrich Dück beschrieb.

Aus dem Tagebuch meines Großvaters Heinrich Dück„Nebst Leiden an Rheumatismus, Myokarditis, Neurasthenie etc. hat schließlich eine schwere chronische 2 Monat anhaltende Diarrhö seinen Tod herbeigeführt. Die öfteren harten Schicksalsschläge in seinem Leben hatten ihm sein schwaches Nervensystem und Gesundheit total zerrüttet und zu frühzeitiger Altersschwäche geführt. Nach dem all’ unsre Verwandten unser Heimatdorf verlassen hatten und nur wir zwei Familien aus unserm Verwandtenkreis zurückgeblieben waren, hatte sich unser Band mit H. Dücks noch enger zusammengeschlossen und unsre Beziehungen zueinander waren noch inniger geworden.  Onkel Dück war mir stets ein väterlicher Freund und wir hatten uns lieb. Es hat mich daher die Nachricht vom Tode des lieben Onkels sehr niedergedrückt und in tiefe Trauer versetzt.“

Heinrich Dück starb am 11. August 1935. Mein Großvater bekam die traurige Nachricht fünf Monaten später.

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