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Eltern: Cornelius Dyck, Gertrude Dyck  

  Johann Cornies

Kinder: Frieda, Johann, Katharina, Margaretha, Loise, Martha

Anna Margaretha Cornelius Cornies, geb. Dyck ∗1869 †1944

#379102

Margaretha Cornies, Originalbild im Privatarchiv von Kathy Rehberg
Margaretha Cornies, G. Lohrenz, "Damit es nicht vergessen werde", Seite 102

Johann Cornies IV holte seine Frau Margarete Dück aus Einlage , Preußen.

Aus dem Kirchenbuch der Mennoniten Gemeinde zu Rosenort geht hervor, dass Anna Margaretha Dück, geboren am 3. Juni 1869, im Alter von 26 Jahren  am 22. August 1895 mit Johann Cornies in Einlage/Nogat getraut wurde. Ich vermute, dass die Hochzeit auch in Preußen stattfand und danach fuhren sie nach Tatschenak.

Der Hof des Cornelius Dyck (Dück) in Einlage bei Elbing. Die Kutsche gehörte J.J.Cornies
Originalbild im Privatarchiv von Kathy Rehberg
das Bild aus dem Buch von G. Lohrenz, "Damit es nicht vergessen werde", Seite 8
Mennonitische Rundschau, 6.12.1944, Seite 5
ich am Grab meinen Ur-Großeltern, Juli 2015

 

 

Todesnachricht

 

Sonntag, am 26. November d. Jahres starb nach längerem schwerem Leiden Witwe Margareta (Johann) Cornies im Ontario Hospital zu Hamilton und wurde Mittwoch, am 29. Nov. von unsere Kirche in Waterloo aus auf dem Mount Hope Friedhof neben ihrem Mann begraben, der ihr vor 7 Jahren (1937) im Tode voranging.

Johann Cornies war der letzte männliche Sproß des Corniesen- Geschlechte, das dem Organisator der Mennoniten – Kolonien Süd- Rußlands, Johann Cornies, entsprang. Johann Cornies einziger Sohn wurde von den Machnowzen in schrecklicher Zeit ermordet.

Der Verstorbenen älteste Tochter Frieda, Frau Heinrich Dück, Blumenort, ist unseres Wissens noch in Rußland. Ihre Tochter Margareta, Frau Johann Sudermann, ging ihr im Jahre 1929 im Tode voran. Ihre anderen Töchter: Käte, Frau Nicolai Schröder, Waterloo, - Lisel, Frau Kornelius Unruh, Hamilton, - und Martha, Frau Dietrich Wiens, Waterloo, mit ihren Männern und Kindern konnten sie zum Friedhof begleiten, außer Dietrich Wiens, der gegenwärtig schwer krank im K. W. Hospital liegt.

Der verflossenen Epoche der Geschichte unseres Volkes ist mit dem Abscheiden von Frau Cornies ein weiteres Schloß vorgelegt. Was uns hoch, lieb und wert war, geht von hinnen. Im Tode von Frau Cornies ist ein reiches, inhaltschweres Leben zum Abschluß gekommen.

 

J.H.Janzen

Frieda erfuhr über den Tod ihrer Mutter fast drei Jahre später. Aus dem Tagebuch meines Großvaters Heinrich Dück:

 

"29.07.1947.  Nach etwa 12 jähriger Unterbrechung erhielten wir Gestern unverhofft einen Brief aus Canada von Frieda’s Schwester Marta, datiert vom 15.V.47.  Sehr aufgeregt öffneten wir ihn, und als Frieda merkte dass es nicht ihrer Mama’s Handschrift ist, ahnte sie sofort, dass Mutter schon nicht mehr am Leben sei, was sich dann auch sofort aus Marta’s Brief bestätigte.  Da wir Mitte Sommer ano 1944 durch Mariechens Brief an Anna erfuhren dass Mutter noch am Leben sei, hofften wir auch jetzt noch immer, dass sie am Leben sei.  Um so größer war die Enttäuschung und der Schmerz, als wir lasen, dass die liebe Mama schon am 26 November 1944 gestorben und am 29.XI. begraben sei. Trotzdem wir schon 23 Jahre getrennt sind, ist der Schmerz für uns und besonders für Frieda doch groß.  Die letzten 2 Jahre soll Mama schwer krank gewesen sein.  Seit unsrem Scheiden anno 1924 fehlen schon 3 Personen von Frieda’s nächsten Verwandten - die Eltern und Schwester Gredel.  Frieda meint, der Zug dorthin sei mit dem Tode der lieben Mama bedeutend schwächer geworden."

eine Eintragung meiner Großmutter Frieda Dück

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